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Übergewicht und Fettleibigkeit betreffen heutzutage einen großen Teil unserer Bevölkerung. Für die meisten von uns handelt es sich dabei nicht nur um ein ästhetisches Problem, sondern auch um einen Risikofaktor für zahlreiche weitere Erkrankungen, darunter auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Obwohl viele Behandlungsmethoden einen starken Willen erfordern, reicht selbst dieser in manchen Fällen nicht aus.
Da wir uns in unserer Klinik stets mit innovativeren Methoden zur Behandlung von Übergewicht und Fettleibigkeit beschäftigen, möchten wir Sie mit der Anwendung ergänzender Therapien gegen Übergewicht vertraut machen und Sie auf Ihrem Weg zu einer gesünderen Figur und mehr Selbstvertrauen begleiten. Unser Personal bietet Ihnen im Rahmen des Abnehmprogramms fachkundige Beratungen, das Wiegen auf einer Spezialwaage, gegebenenfalls Blutabnahmen sowie ein Startset für die Therapie gegen Übergewicht an, das wir im Folgenden beschreiben.

Unser Abnehmprogramm basiert auf einer Substanz, die chemisch zu 97 % mit einem Molekül namens Glucagon-ähnliches Peptid 1 (GLP-1 – Glucagon-like Peptide 1) identisch ist. Dieses Peptid wird in unserem Körper auf natürliche Weise gebildet und gehört zur Gruppe der Inkretine. Das bedeutet, dass GLP-1 ein Hormon ist, das in unserem Darm produziert und während der Nahrungsaufnahme freigesetzt wird.
In unserem Gehirn liefern sich das Hungergefühl und das Sättigungsgefühl einen ständigen Kampf. Sobald wir längere Zeit nichts gegessen haben, gewinnen Substanzen mit appetitzügelnder Wirkung die Oberhand – wir bekommen Hunger. Nach dem Verzehr von Nahrung werden im Gehirn und im Darm verschiedene Substanzen freigesetzt, zu denen auch GLP-1 gehört. Es werden also Substanzen mit gegenteiliger Wirkung freigesetzt, die das Hungergefühl unterdrücken.
Das Problem des körpereigenen GLP-1 und seiner sättigungsfördernden Wirkungen besteht darin, dass dieses Molekül im Blutkreislauf schnell abgebaut wird. Genau aus diesem Grund ist der Wirkstoff keine exakte Kopie, sondern lediglich ein Analogon unseres körpereigenen GLP-1. Gleichzeitig bindet er sich an Proteine im Blutplasma, was seine Wirkung noch weiter verlängert. Im Ergebnis wird so sein Abbau verzögert (von 2 Minuten auf bis zu 13 Stunden) und das Sättigungsgefühl verlängert.
Die unterstützende Behandlung mit einem GLP-1-Analogon ist zur Gewichtsreduktion vor allem bei Erwachsenen mit Adipositas (BMI über 30 kg/m²) oder bei übergewichtigen Personen (BMI 27–30 kg/m²) mit einer oder mehreren Begleiterkrankungen (Bluthochdruck, Dyslipidämie, Glukosestoffwechselstörung) vorgesehen.
Gleich zu Beginn dieses Kapitels ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine ergänzende Behandlung von Adipositas handelt. Die Grundlage der Therapie bildet eine Änderung des Lebensstils sowie die Beseitigung der Risikofaktoren für Adipositas. Die Ernährung sollte kalorienreduziert sein und mit erhöhter körperlicher Aktivität einhergehen. Der Einstieg in das Abnehmprogramm ist dank des vorteilhaften Starterpakets einfach und bequem. Das Paket enthält:
Wir bei der Klinik Dermaestet wissen sehr gut, dass die Behandlung von Übergewicht anspruchsvoll, langwierig und vor allem anstrengend ist. Deshalb sind wir bestrebt, unser Leistungsangebot zu erweitern, um unseren Patientinnen und Patienten den größtmöglichen Komfort zu bieten. Falls erforderlich, begleitet Sie unser Expertenteam durch den gesamten Verlauf des Abnehmprogramms, empfiehlt Ihnen die ideale Vorgehensweise und steht Ihnen während der Behandlung mit fachkundiger Beratung zur Seite.
Der Prozess der Gewichtsabnahme ist oft langwierig und meist anspruchsvoll. Dies liegt vor allem an der Komplexität der Ursachen für die Fettansammlung. Diese gesundheitlichen Komplikationen haben nämlich nicht nur eine einzige Ursache, sodass ihre Lösung auch nicht auf einem einzigen Ansatz beruht. Neben den Standardverfahren zur Behandlung von Adipositas ist es daher sinnvoll, auch auf eine unterstützende Therapie zurückzugreifen. Diese kann beispielsweise in psychologischer Beratung oder in der Unterdrückung des Appetits bestehen, wie es bei GLP-1-Analoga der Fall ist.
Die Therapie mit diesen Präparaten ist relativ spezifisch, und es ist wichtig, dass sie Ihnen von Ihrem behandelnden Arzt empfohlen wird. Gerade dank seiner fachlichen Kompetenz erhalten Sie genaue Anweisungen, wie Sie die Behandlung beginnen und fortsetzen sollen. Das Gewichtsreduktionsprogramm mit GLP-1-Analoga beginnt in der Regel mit der niedrigsten Dosis. Die Dosis wird von Woche zu Woche schrittweise erhöht. Nach fünf Wochen ist in der Regel die Zieldosis erreicht, die langfristig beibehalten werden muss.
Ähnlich wie bei anderen Arzneimitteln kann die Gewichtsabnahme und der Abbau von subkutanem Fett durch GLP-1-Analoga mit Nebenwirkungen einhergehen. Auch wenn diese nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, ist es uns wichtig, dass Sie vor Beginn des Programms darüber informiert sind. Zu den am häufigsten beschriebenen Nebenwirkungen zählen Magen- und Darmbeschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung). Positiv ist jedoch, dass diese Nebenwirkungen in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen spontan abklingen. Um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen:
Unser Abnehmprogramm basiert auf der Anwendung von GLP-1-Analoga. Dabei handelt es sich um Substanzen, die durch ihren Wirkmechanismus den Appetit zügeln. Darüber hinaus haben sie weitere positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel.
Das Programm eignet sich für Personen mit übermäßigem subkutanem Fettgewebe. Darüber hinaus ist diese Behandlung für Personen geeignet, die an Adipositas leiden, sodass ihr BMI den Wert von 30 kg/m² überschreitet. Wir empfehlen die Therapie zudem Personen mit Übergewicht (BMI von 27 bis 30 kg/m²), die wegen verschiedener Begleiterkrankungen (Bluthochdruck, Dyslipidämie und andere) behandelt werden.
Die Dauer des Programms ist sehr individuell und hängt vom Gesamterfolg der Grundbehandlung ab. Der Behandlungsverlauf ist jedoch mit einer schrittweisen Dosiserhöhung verbunden, die in der Regel nach fünf Wochen abgeschlossen ist, wenn die Zieldosis erreicht ist.
Zu den häufigsten, aber dennoch seltenen Nebenwirkungen zählen vor allem Magen-Darm-Beschwerden. Dabei handelt es sich insbesondere um Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung.
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